Im Folgenden werden einige der interessanten oder wichtigen Änderungen an der Eclipse-Plattform vorgestellt, die für das Eclipse-Release Juno (4.2) vorgenommen wurden. Alle neuen Plattformmerkmale seit dem Indigo-Release (3.7) sind darin enthalten, dazu gehören auch gewisse Funktionsmerkmale, die bereits in früheren Technologievorschau-Releases der Eclipse Plattform 4 enthalten waren. Sie sind in folgende Gruppen eingeteilt:
Für Plug-in-Entwickler ist auch das entsprechende Dokument mit den Neuerungen im Handbuch für Plug-in-Entwickler interessant.
Änderungen bei der Plattform |
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| Neues Erscheinungsbild der Workbench |
Die Standardanzeigengestaltung der Plattform wurde aktualisiert. Die Hauptziele dieses Updates bestanden in der Einführung einer moderneren, graphisch orientierten Darstellung, einer ruhigeren, übersichtlicheren, nicht überfrachteten Anzeige und der Verwendung von größeren Abständen anstelle von zusätzlichen Überschriftszeilen, um Benutzerschnittstellenelemente voneinander zu trennen. Registerkarten und Komponentenstapel wurden neu gestaltet, um nicht ausgewählte Registerkarten und Stapel mehr in den Hintergrund treten zu lassen.
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| Globale Suchleiste |
Die Workbench verfügt nun über ein globales Suchfeld auf der Symbolleiste. Dies wirkt sich sichtbar positiv auf das Feature
"Schneller Zugriff" aus und kann zukünftig dazu verwendet werden weitere Suchmöglichkeiten an einem einzigen Ort zu bündeln.
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| Flexibleres Layout von Komponenten |
Sie können nun Ansichten und Editoren standardmäßig gemeinsam stapeln. Beispielsweise kann eine Ansicht, die einen großen Arbeitsbereich benötigt, im Editorbereich gestapelt werden, damit mehr Platz zur Verfügung steht.
Sie können nicht nur Ansichten und Editoren beliebig mischen, Sie können den Editorbereich auch teilen, damit eine bestimmte Ansicht neben einem Editor im Editorbereich steht und anschließend den gesamten Editorbereich maximieren, um mit beiden gleichzeitig zu arbeiten.
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| Editorbereich | Ein spezialisierter Container steht nun zur Verfügung, mit dem
der Editorbereich in der Benutzerschnittstelle ordnungsgemäß dargestellt werden kann. Hierdurch wird der Benutzer informiert, dass für diesen Bereich eine andere Funktionsweise gilt - zum Beispiel
kann der gesamte Bereich auf Maximalgröße vergrößert werden, was sich auf alle Ansichten und Editoren innerhalb
des Bereichs auswirkt.
Wenn nur ein einzelner Stapel vorhanden ist, wird kein Anzeiger für 'Bereich' dargestellt. Sind mehrere Stapel im gemeinsam genutzten Bereich vorhanden, wird die Bereichsgrenze angezeigt, wobei ein Fly-out-Kurzinfobereich mit den Schaltflächen für Maximieren/Minimieren zur Verfügung steht. |
| Separate Editoren |
Editoren können nun in einem eigenen Fenster angezeigt werden. Der separate Editor wird auf die gleiche Weise behandelt wie ein Editor innerhalb des Workbench-Fensters. Hierdurch wird der Fehler 8886 behoben und
einer der ältesten Erweiterungswünsche für die Plattform erfüllt.
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| Mehrere Größensteuerfelder ziehen |
Sie können jetzt den Cursor auf dem Schnittpunkt von zwei oder mehr
Größensteuerfeldern positionieren und alle gleichzeitig ziehen. Wenn Sie mit dem Ziehen mehrerer Größensteuerfelder beginnen, ändert sich die Form des Cursors
in einen Vierfachpfeil. Das untere Bild hebt einen solchen Schnittpunkt durch einen roten Kreis hervor.
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| Allmählicher Übergang beim Maximieren von Fensterinhalten | Zur Aktion Fensterinhalte maximieren / wieder herstellen wurde ein Überblendungseffekt hinzugefügt. Sie können den Überblendungseffekt über die Benutzervorgaben zu Bildschirmanimationen abschalten, dies geschieht unter Fenster > Benutzervorgaben > Allgemein > Darstellung (siehe dazu das Video). |
| Neues Symbol in hoher Auflösung |
Das Eclipse-SDK hat ein brandneues Symbol. Das Symbol in hoher Auflösung sorgt für eine elegante Darstellung unter modernen Betriebssystemen.
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| Dialog 'Ressource öffnen' unterstützt 'Anzeigen in' |
Der Dialog 'Ressource öffnen' (Strg+Umschalt+R) besitzt ein neues Kontextmenü Anzeigen in > ..., mit dem ausgewählte Ressourcen in einer Ansicht angezeigt werden statt sie in einem Editor zu öffnen.
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| Dialog 'Projekt löschen' zeigt Projekt-Speicherposition |
Der Dialog 'Projekt löschen' zeigt jetzt die Speicherposition von Projekten an, die vom Dateisystem gelöscht werden sollen:
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| VoiceOver-Kontextmenü | Sie können jetzt auf dem Mac mit der Tastatur ein Kontextmenü öffnen, wenn VoiceOver ausgeführt wird. Verwenden Sie dazu die Tastenkombination Strg+Option+Umschalt+M. |
| Tastenkombination für Kontextmenü auf dem Mac |
Mit Umschalt+F10 wird jetzt auf dem Mac das Kontextmenü genauso wie unter den meisten Plattformen geöffnet.
Die Tastenbelegung für den Befehl Kontextmenü anzeigen kann auf der Benutzervorgabenseite Allgemein > Tasten konfiguriert werden.
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| Registerkartennavigation im Editorbereich |
Es wurden seitlich im Editorbereich Navigationspfeile eingeführt, die es Ihnen ermöglichen, die Registerkarte links und rechts von der aktuell ausgewählten Registerkarte anzuklicken und anzuzeigen. Dies ist die Standardeinstellung bei Neuinstallationen. Wenn Sie in den Benutzervorgaben zur klassischen Motivdarstellung umschalten (Benutzervorgaben > Allgemein> Darstellung) können Sie das MRU-Verhalten aus 3.x wieder herstellen. Dies kann auch über CSS ein-/ausgeschaltet werden, indem das Attribut mru-visible eines MPartStack auf true bzw. false gesetzt wird.
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| Schlanke Aktualisierung standardmäßig aktiv |
In Eclipse 3.7 wurde ein neuer schlanker Aktualisierungsmechanismus eingeführt. Die Dateien, die vom Arbeitsbereich als nicht synchron erkannt wurden (beispielsweise während von einem Editor auf den Dateiinhalt zugegriffen wurde), werden nun automatisch asynchron aktualisiert. In Eclipse 3.7 und 3.8 müssen sie diesen Mechanismus selbst im Menü
Benutzervorgaben > Allgemein > Arbeitsbereich aktivieren und Bei Zugriff aktivieren auswählen.
Im Eclipse Software-Development-Kit 4.2 ist der Mechanismus standardmäßig aktiviert.
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| Unterstützung für MacOS X-Gesamtanzeige | Der neue Befehl Fenster > Gesamtanzeige wird jetzt unter MacOS X Lion unterstützt. |
| Ant auf 1.8.3 aktualisiert |
Die im Produktpaket enthaltene Version von Apache Ant in der Plattform wurde auf die Version 1.8.3 aktualisiert.
Weitere Informationen über die Neuheiten in Ant 1.8.3 finden Sie in den Releaseinformationen zu Apache Ant. |
| Erweiterte Unterstützung für Ant-Editor 1.8.2 |
Der Ant-Editor wurde um eine Unterstützung für die neuen Erweiterungspunkt-Features in Ant 1.8.2 erweitert.
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| Hinzufügen aller bekannten Builddateien zur Ant-Ansicht |
Das Dialogfenster Auswahl von Builddatei für die Ansicht Ant wurde aktualisiert, um ein Filtern aller bekannten Typen von Builddateien statt nur von *.xml- und build.xml-Dateien zuzulassen.
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Änderungen am Editor |
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| In Übersichtsskala gesättigte Farben verwenden |
Mit der neuen Benutzervorgabe In Übersichtsskala gesättigte Farben verwenden können Anmerkungen in der Übersichtsskala mit gesättigten Farben angezeigt werden:
Diese Option ist standardmäßig inaktiviert und kann auf der Seite Allgemein > Editoren > Texteditoren > Behindertengerechte Bedienung aktiviert werden. |
Änderungen bei Team/CVS |
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| Filter in der CVS-Synchronisationsansicht |
Jetzt können Sie reguläre Ausdrücke verwenden, um Änderungen in der CVS-Ansicht Synchronisieren herauszufiltern.
Geben Sie zum Aktivieren der Filter zu Benutzervorgaben > Allgemein > Team > CVS > Synchronisieren/Vergleichen, inaktivieren Sie Zur Feststellung von Änderungen nur Zeitmarken prüfen und geben Sie das reguläre Ausdrucksmuster in das Feld Regulärer Ausdruck zum Ignorieren von Änderungen in Synchronisationen ein. Jeder Unterschied bei einer Änderung wird gegen das Muster geprüft und gilt als Übereinstimmung, wenn entweder die linke oder rechte Seite der Differenz übereinstimmt. Wenn alle Differenzen in einer Datei übereinstimmen, wird die Datei aus der Ansicht ausgeschlossen.
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Änderungen beim Debug |
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| Globale Debug-Symbolleiste | Zur Verbesserung der Darstellung der Debug-Perspektive wurden die gemeinsamen Debug-Steuerbefehle (Stopp, Fortsetzen usw.) aus der Ansicht Debug entfernt und der globalen Symbolleiste hinzugefügt.
Die globale Symbolleiste kann mit der Aktion Fenster > Perspektive anpassen... angepasst werden, um Debug-Befehle hinzuzufügen oder zu entfernen oder die Debug-Symbolleiste vollständig anzuzeigen/auszublenden. Das Verhalten der alten Symbolleiste kann zuerst durch Umschalten der Option Debugsymbolleiste anzeigen im Menü der Ansicht Debug wiederhergestellt werden, und dann durch Inaktivieren der Debug-Symbolleiste im Dialog Perspektive anpassen inaktiviert werden.
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| Verbesserte Bearbeitung von Umgebungsvariablen |
Das Bearbeiten mehrzeiliger Umgebungsvariablen ist mit einer neuen Benutzerschnittstelle jetzt viel einfacher, da die Variablen in einem Textwidget mit Bildlaufleisten dargestellt werden.
Die neue Benutzerschnittstelle befindet sich im Bearbeitungsdialog für eine mehrzeilige Umgebungsvariable auf der Registerkarte Umgebung einer unterstützten Startkonfiguration.
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| Verbesserte Namensüberprüfung bei der Startkonfiguration |
Wenn Sie jetzt eine Startkonfiguration mit dem Namen einer vorhandenen Konfiguration erstellen, wird die Art der Konflikt verursachenden Konfiguration in der Fehlernachricht nicht angegeben.
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| Tracefunktion für die Fehlerbehebung |
Die JDT- und Plattform-Fehlerbehebung haben alle Einstellungen der Tracefunktion für die Fehlerbehebung zur Benutzervorgabenseite Tracefunktion hinzugefügt, auf der sie bei Bedarf ohne Neustart aktiviert und inaktiviert werden können.
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| Sortierung in der Ansicht 'Unterbrechungspunkte' |
Die Ansicht Unterbrechungspunkte besitzt jetzt eine verbesserte Sortierung, die alle Zeilennummern berücksichtigt, die in der Bezeichnung angezeigt und entsprechend sortiert werden.
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