Vor Verwendung dieser Informationen und des darin beschriebenen Produkts sollten die Informationen unter Bemerkungen gelesen werden.
Diese Veröffentlichung ist eine Übersetzung des Handbuchs
IBM Rational Systems Developer Installation Guide,
IBM Form GI11-8355-00
herausgegeben von International Business Machines Corporation, USA
(C) Copyright International Business Machines Corporation 2006 (C) Copyright IBM Deutschland GmbH 2006
Informationen, die nur für bestimmte Länder Gültigkeit haben und für Deutschland, Österreich und die Schweiz nicht zutreffen, wurden in dieser Veröffentlichung im Originaltext übernommen.
Möglicherweise sind nicht alle in dieser Übersetzung aufgeführten Produkte in Deutschland angekündigt und verfügbar; vor Entscheidungen empfiehlt sich der Kontakt mit der zuständigen IBM Geschäftsstelle.
Änderung des Textes bleibt vorbehalten.
Herausgegeben von: SW NLS Center Kst. 2877 Dezember 2006
Dieses Installationshandbuch enthält Informationen zum Installieren und Deinstallieren von IBM Rational Systems Developer.
Informationen zu Installationsproblemen und Einschränkungen finden Sie in der Readme-Datei.
IBM Installation Manager ist ein Programm, das Sie beim Installieren der Produktpakete von Rational Systems Developer auf Ihrer Workstation unterstützt. Es unterstützt Sie auch beim Aktualisieren, Ändern und Deinstallieren dieser und anderer Pakete, die Sie installieren. Ein Paket kann ein Produkt, eine Komponentengruppe oder eine einzelne Komponente sein, das bzw. die für die Installation durch Installation Manager konzipiert ist.
Verwenden Sie unabhängig vom Installationsszenario für die Installation von Rational Systems Developer auf Ihrer Workstation Installation Manager zum Installieren des Rational-Pakets.
IBM Installation Manager bietet Ihnen eine Reihe an zeitsparenden Funktionen. Es verfolgt, was Sie gerade installieren, stellt fest, welche Softwarekomponenten Sie bereits installiert haben und ermittelt Komponenten, die Ihnen zur Installation zur Verfügung stehen. Es sucht nach Aktualisierungen, um sicherzustellen, dass Sie immer die neueste Version des Rational-Produktpakets installiert haben. Installation Manager verfügt auch über Tools zur Verwaltung der Lizenzen für die Produktpakete, die von ihm installiert werden. Es verfügt auch über Tools zum Aktualisieren und Ändern der Pakete. Mit Installation Manager können Sie auch Produktpakete deinstallieren.
IBM Installation Manager verfügt über fünf Assistenten, die Ihnen die Verwaltung der Produktpakte über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg erleichtern:
IBM Rational Software Development Platform ist eine allgemeine Entwicklungsumgebung, in der die Entwicklungsumgebung und andere Softwarekomponenten enthalten sind, die mehrere Produkte gemeinsam nutzen.
Die Entwicklungsplattform stellt die folgenden Angebote bereit:
Auch verfügbar, jedoch nicht Bestandteil der Plattform ist Rational Manual Tester. Manual Tester ist in Rational Functional Tester integriert oder kann separat gekauft werden.
Informationen zu Rational Systems Developer
IBM Rational Systems Developer ist ein Design- und Entwicklungstool, das die umfangreichen Leistungsmerkmale von Eclipse nutzt und über Plug-ins verfügt, die es Softwarearchitekten und modellorientierten Entwicklern ermöglichen, auf C/C++, Java, J2SE und CORBA basierende Anwendungen mit intelligenten Architekturen zu entwickeln, die UML 2.0 nutzen.
IBM Support Assistant (ISA) ist eine Workbench für die Wartungsfreundlichkeit freier, lokale Software für Linux-Betriebssysteme, die Sie beim Lösen von Fragen und Problemen mit IBM Softwareprodukten unterstützt. Sie bietet schnellen Zugriff auf unterstützungsbezogene Informationen und Wartungstools zur Fehlerbestimmung. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ibm.com/software/support/isa/.
In diesem Abschnitt werden detaillierte Angaben zu den Anforderungen an Hardware, Software und Benutzerberechtigungen aufgeführt, die erfüllt sein müssen, damit die Software erfolgreich installiert und ausgeführt werden kann.
Überprüfen Sie vor der Installation des Produkts, ob das System die Hardwaremindestvoraussetzungen erfüllt.
Überprüfen Sie vor der Installation des Produkts, ob das System die Softwarevoraussetzungen erfüllt.
Für dieses Produkt werden die folgenden Betriebssysteme unterstützt:
GNU Image Manipulation Program Toolkit (GTK+), Version 2.2.1 oder aktueller und zugeordnete Bibliotheken (GLib, Pango).
Microsoft Internet
Explorer 6.0 mit Service Pack 1.
Version 6.0 Release 65 oder aktueller
Version 6.0 Release 69 oder aktuellerSie müssen über eine Benutzer-ID verfügen, die die folgenden Anforderungen erfüllt, damit Sie Rational Systems Developer installieren können.
Sie müssen über eine Benutzer-ID verfügen, die zur Administratorgruppe gehört.
Sie müssen sich als Root anmelden können.Lesen Sie die Themen in diesem Abschnitt, bevor Sie mit der Installation der Produktmerkmale beginnen. Effiziente Planung und ein Verständnis der wichtigsten Aspekte des Installationsprozesses sind für eine erfolgreiche Installation unerlässlich.
Für die Installation von Rational Systems Developer stehen Ihnen eine Reihe von Szenarios zur Verfügung.
Die folgenden Faktoren sind für die Entscheidung für Ihr passendes Installationsszenario von Bedeutung:
Derzeit stehen Ihnen die folgenden Installationsszenarios zur Verfügung:
Beachten Sie, dass Sie Installation Manager in den drei letzten Szenarios im Befehlszeilenmodus ausführen können, um Rational Systems Developer zu installieren. Details zur Ausführung von Installation Manager im Befehlszeilenmodus finden Sie in Unbeaufsichtigte Installation.
In diesem Installationsszenario verfügen Sie über die CDs, die die Produktpaketdateien enthalten, und in der Regel installieren Sie Rational Systems Developer auf der eigenen Workstation. Eine Übersicht der Schritte finden Sie in Rational Systems Developer von CD installieren: Taskübersicht.
In diesem Szenario haben Sie die Installationsdateien von IBM Passport Advantage heruntergeladen und installieren Rational Systems Developer auf Ihrer eigenen Workstation. Eine Übersicht der Schritte finden Sie in Rational Systems Developer von einem elektronischen Image auf der Workstation installieren: Taskübersicht.
In diesem Szenario befindet sich das elektronische Image auf einem gemeinsam genutzten Laufwerk, damit die Benutzer im Unternehmen auf die Installationsdateien für Rational Systems Developer von einzelnen Standorten zugreifen können. Eine Übersicht der Schritte finden Sie in Rational Systems Developer von einem elektronischen Image auf einem gemeinsam genutztes Laufwerk installieren: Taskübersicht.
Dieses Szenario ist die schnellste Methode zum Installieren des Produkts in einem Netz. Dieses Szenario unterscheidet sich von der Installation von einem gemeinsam genutzten Laufwerk. Um die Produktpaketdateien für Rational Systems Developer auf einen HTTP-Web-Server zu stellen, müssen Sie das Dienstprogramm IBM Packaging Utility verwenden. Dieses Dienstprogramm ist im Lieferumfang von Rational Systems Developer zum Kopieren der Installationsdateien in ein Format - ein Paket - enthalten und kann zum direkten Installieren von Rational Systems Developer von einem HTTP-Web-Server verwendet werden. Das Verzeichnis auf dem HTTP-Web-Server, in dem das Paket enthalten ist, wird als Repository bezeichnet. Beachten Sie, dass in diesem Szenario nur die Installationsdateien für Rational Systems Developer in diesem Paket enthalten sind. Eine Übersicht über die einzelnen Schritte finden Sie in Rational Systems Developer von einem Repository auf einem HTTP-Web-Server installieren: Taskübersicht und Rational Systems Developer auf einen HTTP-Web-Server stellen: Taskübersicht.
In Version 7.0 können Sie Ihr Softwareprodukt anpassen, indem Sie auswählen, welche Komponenten von Rational Systems Developer installiert werden sollen.
Wenn Sie das Rational Systems Developer-Produktpaket mit Hilfe von IBM Installation Manager installieren, werden vom Installationsassistenten die im Produktpaket verfügbaren Komponenten angezeigt. In der Liste der Komponenten können Sie auswählen, welche Komponenten installiert werden sollen. Eine Standardgruppe ist bereits ausgewählt (einschließlich aller erforderlichen Komponenten). Installation Manager setzt automatisch alle Abhängigkeiten zwischen Komponenten um und verhindert, dass die Auswahl von erforderlichen Komponenten zurückgenommen wird.
In der folgenden Tabelle werden die Komponenten von Rational Systems Developer angezeigt, die Sie für die Installation auswählen können. Die Standardauswahlen der zu installierenden Komponenten können abweichen. Wenn eine Komponente bereits im gemeinsam genutzten Ressourcenverzeichnis vorhanden ist, wird sie standardmäßig nicht ausgewählt und nicht ein weiteres Mal installiert.
| Funktion | Beschreibung | Standardmäßig zur Installation ausgewählt |
|---|---|---|
| UML-Modellierung (Unified Modeling Language, UML) | Ermöglicht den Benutzern die Erstellung von UML 2.0-Modellen, die unter Verwendung gesondert installierter Umsetzungen in Code oder andere Modelle umgesetzt werden können. | Ja |
| UML-in-UML-Umsetzungen und -Muster | Automatisiert die Generierung von neuen Modellinhalten auf der Basis vorhandener Modellinhalte. | Ja |
| C++-Modellierung und -Umsetzungen | Automatisiert die Generierung von C++-Code auf der Basis von UML-Designmodellen. | Ja |
| Java-Modellierung und -Umsetzungen | Automatisiert die Generierung von Java-Code auf der Basis von UML-Designmodellen. | Nein |
| DoDAF-Unterstützung (Department of Defense Architecture Framework, DoDAF) | Ermöglicht die Beschreibung der Architektur eines komplexen Systems in Übereinstimmung mit dem Department of Defense Architecture Framework (DoDAF). Diese Komponente verwendet Unified Modeling Language (UML) als Basis für die Darstellung der Struktur eines Systems in visuellen, textbasierten und tabellarischen Formaten. | Nein |
| Umsetzungen von UML in CORBA | Automatisiert die Generierung von Komponentenschnittstellenspezifikationen (in CORBA-IDL) auf Basis von UML-Modellen. | Ja |
| WebSphere Business Modeler | Gibt ein Geschäftsprozessmodell von IBM WebSphere Business Modeler als ein Unified Modeling Language (UML) 2.0-Aktivitätsmodell wieder. | Nein |
| Rational Rose-Modellimport | Migriert IBM Rational Rose-Modelle, einschließlich der benutzerdefinierten Eigenschaften in den Modellen. | Ja |
| Rational XDE-Modellimport (nur für Windows) | Migriert IBM Rational XDE-Modelle, einschließlich der benutzerdefinierten UML-Profile, die auf diese Modelle angewendet wurden. | Ja |
| Rational SoDA-Integration (nur für Windows) | In das Produkt IBM Rational SoDA integriert. Verwenden Sie Informationen aus Modellierungsprodukten, um Berichte und Dokumente (wie Microsoft Word-Dokumente) zu generieren. | Nein |
| C- und C++-Entwicklungstools (CDT) | Enthält Tools für die Erstellung und Ausführung optimierter C- oder C++-Programme. Mit CDT können Sie in einer integrierten C/C++-Entwicklungsumgebung (IDE) Code bearbeiten, Makefiles generieren und Anwendungen debuggen und starten. | Ja |
| Java-Clientanwendungseditor | Stellt Tools zum Erstellen und Testen von GUI-Java-Client-Anwendungen (Graphical User Interface) unter Verwendung der SWT-, AWT- oder Swing UI-Bibliotheken zur Verfügung. | Ja |
| Code-Überprüfung | Überprüft den Code auf Einhaltung der Regeln und bewährten Verfahren. Durch die Code-Überprüfung werden potenzielle Probleme markiert und Codeänderungen zur Verbesserung der Qualität vorgeschlagen. In manchen Fällen können automatische Korrekturen angewendet werden. | Ja |
| Test and Performance Tools Platform (TPTP) | Stellt Eclipse-Tools zum Testen von Anwendungen bereit. Zu den Toolfunktionen gehören Profilermittlung, Überwachung, Protokollierung, Komponententest (Junit) sowie statische Analyse oder Code-Überprüfung. | Ja |
| Architekturregeln | Stellt Tools zur automatischen Erkennung von strukturellen Mustern und Negativmustern sowie zur Erstellung grafischer Darstellungen von Abhängigkeiten bereit, um die architektonische Integrität Ihrer Java-Anwendungen sicherzustellen. | Ja |
| Rational ClearCase SCM-Adapter | Stellt die IBM Rational ClearCase SCM- und ClearCase MVFS-Plug-ins bereit, die die Erstellung von verwalteten Versionen der Softwareartefakte in ClearCase-VOBs ermöglichen. Diese Plug-ins verwenden statische Sichten und dynamische Sichten, wenn darüber hinaus auch ClearCase-VOB und Sichtenserver installiert sind. | Ja |
| Rational RequisitePro-Integration (nur für Windows) | Bietet ein nahtlos integriertes Anforderungsmanagementtool, das bei installiertem IBM Rational RequisitePro auch die Rückverfolgbarkeit zwischen Anforderungen und Softwareartefakten ermöglicht. | Ja |
| Rational Unified Process (RUP) Process Advisor und Process Browser | Stellt den Process Advisor für die kontextabhängige Anleitung zum Entwickeln von Software und Verwenden der IBM Rational Software Development Platform sowie den Process Browser als Hilfe in Bezug auf aktuelle Aufgaben, Artefakte und Tools bereit. | Ja |
| RAS-Unterstützung (Reusable Asset Specification) | Bietet eine einheitliche Verfahrensweise zum Packen und Extrahieren von zusammengehörigen Dateien, um die gemeinsame Nutzung durch Teammitglieder effizient zu gestalten. | Nein |
| Umsetzungserstellung | Tools zur Erstellung von benutzerdefinierten Umsetzungen und zur Anpassung vorhandener Umsetzungen. Umsetzungen automatisieren die Generierung von Modellinhalten und Implementierungscode. | Nein |
| API-Migration | Bietet Unterstützung für die Migration von benutzerdefinierten Plug-ins und Pluglets aus den in Version 6 der Rational UML-Modellierungsprodukte verfügbaren Erweiterbarkeits-APIs auf die in Version 7 verfügbaren APIs. | Nein |
| Pluglets | Eine Umgebung zur Erstellung kleiner Java-Anwendungen, mit denen die Workbench erweitert werden kann. Pluglets sind einfacher zu entwickeln und zu testen als vollständige Eclipse-Plug-ins. Sie bieten eine gute Möglichkeit, um sich mit den Erweiterbarkeits-APIs vertraut zu machen. | Nein |
| Plug-in Development Environment (PDE) | Bietet Tools zum Erstellen, Entwickeln, Testen, Debuggen und Implementieren von Eclipse-Plug-ins, die zum Erweitern der Eclipse-Umgebung verwendet werden können. | Nein |
| Eclipse Technology-Erweiterbarkeit | Ermöglicht die Erweiterung der Funktionalität einer Umgebung, die auf einer Eclipse-Workbench basiert. Die Erweiterbarkeit beruht auf einer Kombination aus Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs), Erweiterungspunkten und Dienstprogrammen. | Nein |
| Modellierungserweiterbarkeit | Ermöglicht die Erweiterung der Modellierungs- und Entwicklungsfunktionen der auf einer Eclipse-Workbench basierenden Umgebung durch eine Kombination aus Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs), Erweiterungspunkten und Dienstprogrammen. | Nein |
Wenn Sie über eine frühere Version des Produkts verfügen oder wenn Sie beabsichtigen, mehrere Rational Software Development Platform-Produkte auf derselben Workstation zu installieren, sollten Sie die Informationen in diesem Abschnitt lesen.
Manche Produkte sind für eine Koexistenz und zur gemeinsame Nutzung von Funktionen konzipiert, wenn sie in derselben Paketgruppe installiert werden. Eine Paketgruppe ist eine Speicherposition, an der Sie mindestens ein Softwareprodukt oder Paket installieren. Wenn Sie jedes Paket installieren, wählen Sie aus, ob Sie das Paket in einer vorhandenen Paketgruppe installieren möchten, oder ob Sie ein neues erstellen möchten. IBM Installation Manager blockiert Produkte, die nicht für die gemeinsame Nutzung konzipiert sind oder nicht den Anforderungen an die Versionstoleranz und anderen Anforderungen entsprechen. Wenn Sie gleichzeitig mehrere Produkte installieren möchten, müssen die Produkte in der Lage sein, eine Paketgruppe gemeinsam zu nutzen.
Zum Zeitpunkt der Release können die folgenden Produkte eine Paketgruppe gemeinsam nutzen, wenn sie in eine Paketgruppe installiert werden:
In einer Paketgruppe kann eine beliebige Anzahl an auswählbaren Produkten installiert werden. Wenn ein Produkt installiert ist, wird seine Funktion gemeinsam mit allen anderen Produkten in der Paketgruppe genutzt. Falls Sie ein Entwicklungsprodukt und ein Testprodukt in einer Paketgruppe installieren und eines dieser beiden Produkte starten, stehen Ihnen in der Benutzerschnittstelle sowohl die Funktionen zur Entwicklung als auch die Funktion zum Testen zur Verfügung. Wenn Sie ein Produkt mit Modellierungstools hinzufügen, verfügen alle Produkte in der Paketgruppe über die Funktionen zur Entwicklung, zum Testen und zum Modellieren.
Wenn Sie ein Entwicklungsprodukt installieren und später ein Entwicklungsprodukt mit erweiterten Funktionen kaufen und dieses Produkt zu derselben Paketgruppe hinzufügen, sind die zusätzlichen Funktionen in beiden Produkten verfügbar. Wenn Sie das Produkt mit den umfangreicheren Funktionen installieren, bleiben die Funktionen des ursprünglichen Produkts weiterhin verfügbar. Beachten Sie, dass dies eine Änderung gegenüber dem 'Upgradeverhalten' von Produkten der Version 6 in der Rational Software Development Platform-Gruppe ist.
Sie können eine frühere Version von Rational Systems Developer, die bereits auf einer Workstation installiert ist, nicht in Version 7.0 ändern. Die Version 7.0 von Rational Systems Developer kann jedoch mit älteren Version koexistieren.
Wenn Sie über eine frühere Version von Agent Controller verfügen, sollten Sie die Anwendung stoppen und deinstallieren und alle übrig gebliebenen Dateien löschen, bevor Sie diese Version von Agent Controller installieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Kapitel 6, 'Agent Controller installieren'.
IBM Installation Manager ruft die Produktpakete von den angegebenen Repositorypositionen ab.
Wenn das Launchpad zum Starten von Installation Manager verwendet wird, werden die Informationen im Repository an Installation Manager übergeben. Wenn Installation Manager direkt gestartet wird, müssen Sie ein Installationsrepository angeben, das die Produktpakete enthält, die Sie installieren möchten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Repository-Benutzervorgaben in Installation Manager festlegen.
Manche Unternehmen bündeln und betreiben ihre eigenen Produktpakete in ihrem Intranet. Informationen zu diesem Installationsszenario finden Sie in Von einem Repository auf einem HTTP-Server installieren. Die Systemadministratoren müssen Ihnen dann die korrekte URL zur Verfügung stellen.
IBM Installation Manager verwendet standardmäßig eine eingebettete URL (Embedded URL) in jedem Rational-Softwareentwicklungsprodukt zum Verbinden eines Repository-Servers über das Internet. Installation Manager sucht dann sowohl nach neuen Produktpaketen als auch nach neuen Komponenten.
Wenn Sie die Installation von Rational Systems Developer über das Launchpadprogramm starten, wird die Position des Repositorys mit dem zu installierenden Produktpaket beim Start von IBM Installation Manager automatisch definiert. Wenn Sie Installation Manager jedoch direkt starten (z. B. Installation von Rational Systems Developer über ein Repository auf dem Web-Server), müssen Sie die Repository-Benutzervorgabe (die URL für das Verzeichnis mit dem Produktpaket) in Installation Manager angeben, bevor Sie das Produktpaket installieren können. Sie können diese Repositorypositionen auf der Seite 'Repositorys' im Fenster 'Benutzervorgaben' angeben. Standardmäßig verwendet Installation Manager eine in die einzelnen Rational-Softwareentwicklungspakete eingebettete URL, um eine Verbindung zu einem Repository-Server über das Internet herzustellen und nach verfügbaren Installationspaketen und neuen Komponenten zu suchen. Möglicherweise fordert Ihr Unternehmen die Umleitung des Repositorys zur Verwendung von Intranet-Sites an.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Repositoryposition in Installation Manager hinzuzufügen, zu bearbeiten oder zu entfernen:
Wenn Sie das Rational Systems Developer-Paket mit IBM Installation Manager installieren, müssen Sie eine Paketgruppe und ein gemeinsam genutztes Ressourcenverzeichnis auswählen.
Im Verlauf des Installationsprozesses müssen Sie eine Paketgruppe für das Rational Systems Developer-Paket angeben. Eine Paketgruppe stellt ein Verzeichnis dar, in dem Pakete Ressourcen gemeinsam mit anderen Paketen derselben Gruppe verwenden können. Wenn Sie das Rational Systems Developer-Paket mit Installation Manager installieren, können Sie eine neue Paketgruppe erstellen oder die Pakete in einer vorhandenen Paketgruppe installieren. Bei den Paketen, bei denen eine gemeinsame Verwendung von Ressourcen innerhalb einer Paketgruppe nicht möglich ist, ist die Option zum Verwenden einer vorhandenen Paketgruppe inaktiviert.
Beachten Sie, dass bei einer gleichzeitigen Installation mehrerer Pakete alle Pakete automatisch in derselben Paketgruppe installiert werden.
Paketgruppen wird automatisch ein Name zugeordnet, das Installationsverzeichnis für die einzelnen Paketgruppen können Sie jedoch frei wählen.
Sobald Sie eine Paketgruppe erstellt haben (durch die erfolgreiche Installation eines Produktpakets), ist eine Änderung des Installationsverzeichnisses nicht mehr möglich. Das Installationsverzeichnis enthält Dateien und Ressourcen, die für das in dieser Paketgruppe installierte Rational Systems Developer-Produktpaket spezifisch sind. Ressourcen in den einzelnen Produktpaketen, die auch gemeinsam mit anderen Paketgruppen genutzt werden können, werden in dem Verzeichnis für gemeinsam genutzte Ressourcen gespeichert.
Bei dem Verzeichnis für gemeinsam genutzte Ressourcen handelt es sich um das Verzeichnis mit den Installationsartefakten, die von mehreren Paketgruppen genutzt werden können.
Wenn Sie das Rational Systems Developer-Produktpaket installieren, können Sie auswählen, dass eine integrierte Eclipse-Entwicklungsumgebung (Eclipse-IDE) erweitert werden soll, die bereits auf dem Computer installiert ist. Hierzu werden die Funktionen hinzugefügt, die im Rational Systems Developer-Paket enthalten sind.
Das Rational Systems Developer-Paket, das Sie mit IBM Installation Manager installieren, ist mit einer Version der Eclipse-IDE oder Workbench gebündelt; diese gebündelte Workbench ist die Grundplattform zum Bereitstellen der Funktionen im Installation Manager-Paket. Wenn Sie jedoch über eine vorhandene Eclipse-IDE auf Ihrer Workstation verfügen, können Sie erweitern, also die zusätzlichen Funktionen im Rational Systems Developer-Paket zur integrierten Entwicklungsumgebung (IDE) und damit zur Eclipse-Instanz hinzufügen.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine vorhandene Eclipse-IDE zu erweitern: Wählen Sie auf der Seite 'Position' des Assistenten 'Pakete installieren' die Option Vorhandene Eclipse-IDE erweitern aus.
Sie könnten eine vorhandene Eclipse-IDE zum Beispiel erweitern, weil sie über die Funktionen verfügen möchten, die im Rational Systems Developer-Paket bereitgestellt werden, aber auch über die Benutzervorgaben und Einstellungen in der aktuellen integrierten Entwicklungsumgebung (IDE) verfügen möchten, wenn Sie mit den Funktionen im Rational Systems Developer-Paket arbeiten. Außerdem möchten Sie vielleicht mit installierten Plug-ins arbeiten, die die Eclipse-IDE bereits erweitern.
Die vorhandene Eclipse-IDE muss mindestens über Version 3.2.1 verfügen, um erweitert werden zu können. Von Installation Manager wird überprüft, ob die angegebene Eclipse-Instanz den Anforderungen für das Installationspaket entspricht.
Wenn Sie die Installationsdateien von IBM Passport Advantage herunterladen, müssen Sie das elektronische Image aus den komprimierten Dateien extrahieren, bevor Sie Rational Systems Developer installieren. Sie sollten die Vollständigkeit der heruntergeladenen Dateien prüfen, bevor Sie mit dem Extrahieren des Image beginnen.
Sie können die veröffentlichten MD5-Werte mit der Kontrollsumme der heruntergeladenen Dateien vergleichen, um festzustellen, ob die heruntergeladene Datei beschädigt oder unvollständig ist.
Extrahieren Sie jede komprimierte Datei in dasselbe Verzeichnis.
Verwenden Sie in den Verzeichnisnamen keine Leerzeichen, da sich sonst nicht der Befehl 'launchpad.sh' zum Starten des Launchpads von einer Befehlszeile ausführen lässt.
Führen Sie vor der Installation des Produkts die folgenden Schritte aus:
Wenn das Produkt nicht nur von Benutzern mit der Berechtigung 'root' verwendet werden soll, müssen Sie die umask-Variable auf 0022 setzen, bevor Sie das Produkt installieren. Um diese Variable zu konfigurieren, melden Sie sich als 'root' an,
starten Sie eine Terminalsitzung, und geben Sie umask 0022 ein.In den folgenden Abschnitten wird eine Übersicht über die Installationsszenarios bereitgestellt, die im Abschnitt Installationsszenarios beschrieben werden. Auf die detaillierten Anweisungen können Sie über die Links in den Hauptschritten zugreifen.
In diesem Installationsszenario verfügen Sie über die CDs mit den Installationsdateien, und in der Regel installieren Sie Rational Systems Developer auf der eigenen Workstation.
Führen Sie die folgenden allgemeinen Schritte aus, um von CD zu installieren:
Hängen Sie das CD-Laufwerk an. Befindet sich IBM Installation Manager nicht auf der Workstation, werden Sie zur Installation dieses Programms aufgefordert. Anschließend wird der Installationsassistent gestartet. Befolgen Sie die angezeigten Anweisungen im Assistenten, um die Installation von Installation Manager durchzuführen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Installation Manager unter Windows installieren.
Wenn die Installation von Installation Manager abgeschlossen ist, oder wenn sich das Programm bereits auf dem Computer befindet, wird Installation Manager gestartet und der Assistent 'Pakete installieren' automatisch geöffnet.
Erhöhen Sie die Anzahl der Dateikennungen auf der Workstation. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Anzahl der Dateikennungen für Linux-Workstations erhöhen. Führen Sie die folgenden allgemeinen Schritte aus, um Rational Systems Developer von einem elektronischen Installationsimage zu installieren.
Befindet sich IBM Installation Manager nicht auf der Workstation, werden Sie zur Installation dieses Programms aufgefordert. Anschließend wird der Installationsassistent gestartet. Befolgen Sie die angezeigten Anweisungen im Assistenten, um die Installation von Installation Manager durchzuführen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Installation Manager unter Windows installieren.
Wenn die Installation von Installation Manager abgeschlossen ist oder sich das Programm bereits auf Ihrem System befindet, wird Installation Manager gestartet und der Assistent 'Pakete installieren' automatisch geöffnet.
Erhöhen Sie die Anzahl der Dateikennungen auf der Workstation. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Anzahl der Dateikennungen für Linux-Workstations erhöhen. In diesem Szenario befindet sich das elektronische Image auf einem gemeinsam genutzten Laufwerk, damit die Benutzer im Unternehmen von einem Standort aus auf die Installationsdateien für Rational Systems Developer zugreifen können.
Die folgenden Schritte werden von der Person ausgeführt, die das Installationsimage auf das gemeinsam genutzte Laufwerk stellt.
Gehen Sie wie folgt vor, um Rational Systems Developer von den Installationsdateien auf dem gemeinsam genutzten Laufwerk zu installieren:
In diesem Szenario ruft IBM Installation Manager die Produktpakete von einem HTTP-Web-Server ab.
Bei diesen Schritten wird davon ausgegangen, dass das Repository mit demRational Systems Developer-Paket auf dem HTTP-Web-Server erstellt wurde.
Gehen Sie wie folgt vor, um das Rational Systems Developer-Paket von einem Repository auf einem HTTP-Server zu installieren:
Erhöhen Sie die Anzahl der Dateikennungen auf der Workstation. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Anzahl der Dateikennungen für Linux-Workstations erhöhen. Gehen Sie wie folgt vor, um Rational Systems Developer für die Installation von einem Repository vorzubereiten, das sich auf einem HTTP-Web-Server befindet.
IBM
Installation Manager wird vom Launchpad installiert. Weitere Informationen zu diesem Prozess finden Sie im Abschnitt Installation über das Launchpadprogramm.
Gehen Sie wie folgt vor, um Installation Manager manuell zu installieren:
IBM
Installation Manager wird vom Launchpad installiert. Weitere Informationen zu diesem Prozess finden Sie im Abschnitt Installation über das Launchpadprogramm.
Gehen Sie wie folgt vor, um Installation Manager manuell zu installieren:
IBM
Installation Manager sollte über das Launchpadprogramm gestartet werden. Dabei wird Installation Manager mit einer konfigurierten Repository-Benutzervorgabe und ausgewählten Rational Systems Developer-Paketen gestartet. Wenn Sie Installation Manager direkt starten, müssen Sie eine Repository-Benutzervorgabe festlegen und die Produktpakete manuell auswählen.
Gehen Sie wie folgt vor, um Installation Manager manuell zu starten:
IBM
Installation Manager sollte über das Launchpadprogramm gestartet werden. Dabei wird Installation Manager mit einer konfigurierten Repository-Benutzervorgabe und ausgewählten Rational Systems Developer-Paketen gestartet. Wenn Sie Installation Manager direkt starten, müssen Sie eine Repository-Benutzervorgabe festlegen und die Produktpakete manuell auswählen.
Gehen Sie wie folgt vor, um Installation Manager manuell zu starten:
Gehen Sie wie folgt vor, um Installation Manager manuell zu deinstallieren:
IBM
Installation Manager muss mit Hilfe des Paketverwaltungstools deinstalliert werden, das im Lieferumfang der
Linux-Version enthalten ist.
Gehen Sie wie folgt vor, um Installation Manager unter Linux manuell zu deinstallieren:
Das Launchpadprogramm stellt eine Position bereit, in der Sie die Release-Informationen aufrufen und zudem den Installationsprozess starten können.
Verwenden Sie das Launchpadprogramm, um die Installation von Rational Systems Developer in den folgenden Fällen zu starten:
Wenn Sie den Installationsprozess über das Launchpadprogramm starten, ist IBM Installation Manager beim Start mit der Position des Repositorys vorkonfiguriert, in dem das Rational Systems Developer-Paket enthalten ist. Wenn Sie Installation Manager direkt installieren und starten, müssen Sie die Repository-Benutzervorgabe manuell festlegen.
Gehen Sie wie folgt vor, um über das Launchpad zu installieren:
Befolgen Sie die angezeigten Anweisungen im Assistenten 'Pakete installieren', um die Installation durchzuführen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt IBM Rational Systems Developer mit Hilfe der IBM Installation Manager-GUI installieren.
Führen Sie die im Abschnitt Schritte zur Installationsvorbereitung beschriebenen Tasks zur Installationsvorbereitung aus, falls dieser Schritt noch nicht erfolgt ist.
Wenn die Installation von einer CD erfolgt und die Option für automatische Ausführung auf der Workstation aktiviert ist, wird das Rational Systems Developer-Launchpad beim Einlegen der ersten Installations-CD in das CD-Laufwerk automatisch gestartet. Wenn die Installation von einem elektronischen Image erfolgt oder die Option für automatische Ausführung auf der Workstation nicht konfiguriert ist, müssen Sie das Launchpadprogramm manuell starten:
Gehen Sie wie folgt vor, um das Launchpadprogramm zu starten:
Stellen Sie sicher, dass das CD-Laufwerk angehängt ist.
Führen Sie die Datei launchpad.exe aus, die sich im Stammverzeichnis der CD befindet.
Führen Sie die Datei launchpad.sh aus, die sich im Stammverzeichnis der CD befindet.In den folgenden Schritten wird die Installation des IBM Rational Systems Developer-Pakets mit Hilfe der Installation Manager-GUI beschrieben.
Der Standardpfad lautet wie folgt:
C:\IBM\SDP7com
/opt/IBM/SDP7comDer Standardpfad lautet wie folgt:
C:\IBM\SDP7
/opt/IBM/SDP7Sie können das Rational Systems Developer-Produktpaket installieren, indem Sie Installation Manager im Modus für eine unbeaufsichtigte Installation ausführen. Wenn Sie Installation Manager im Modus für eine unbeaufsichtigte Installation ausführen, steht die Benutzerschnittstelle nicht zur Verfügung; stattdessen verwendet Installation Manager eine Antwortdatei zur Eingabe der Befehle, die zum Installieren des Produktpakets erforderlich sind.
Die Ausführung von Installation Manager im Modus für eine unbeaufsichtigte Installation ist hilfreich, da Sie einen Stapelprozess zum Installieren, Aktualisieren, Ändern und Deinstallieren von Produktpaketen mit Hilfe von Scripts verwenden können.
Denken Sie daran, dass Sie zuerst Installation Manager installieren müssen, bevor eine unbeaufsichtigte Installation des Rational Systems Developer-Pakets möglich ist. Weitere Informationen zur Installation von Installation Manager finden Sie im Abschnitt IBM Installation Manager verwalten.
Für eine unbeaufsichtigte Installation müssen zwei Haupttasks ausgeführt werden:
Sie können eine Antwortdatei erstellen, indem Sie Ihre Aktionen bei der Installation eines Rational Systems Developer-Produktpakets mit Installation Manager aufzeichnen. Wenn Sie eine Antwortdatei aufzeichnen, werden alle Auswahlen, die Sie in der grafischen Benutzerschnittstelle von Installation Manager vornehmen, in einer XML-Datei aufgezeichnet. Wenn Sie Installation Manager unbeaufsichtigt ausführen, verwendet Installation Manager die XML-Antwortdatei, um nach dem Repository zu suchen, in dem das Paket enthalten ist, die zu installierenden Komponenten auszuwählen, etc.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Antwortdatei für die Installation (bzw. Deinstallation) aufzuzeichnen:
cd C:\Program Files\IBM\Installation Manager\eclipse
cd opt/IBM/InstallationManager/eclipse
launcher.bat
-record <response file path and name>.xml -log <log file path and name>.xml.
Beispiel: launcher.bat -record c:\mylog\responsefile.xml -log c:\mylog\record_log.xml
launcher.sh -record <response
file name>.xml -log <log file path and name>.xml. Beispiel:
launcher.sh -record /root/mylog/responsefile.xml -log /root/mylog/record_log.xmlEs wird eine XML-Antwortdatei erstellt. Sie befindet sich an der in dem Befehl angegebenen Position.
Sie können Installation Manager im Modus für eine unbeaufsichtigte Installation über eine Befehlszeile ausführen.
Zusätzliche Informationen darüber, wie Sie Installation Manager im Modus für eine unbeaufsichtigte Installation ausführen, finden Sie in der Onlinehilfe von IBM Installation Manager.
Sie können Installation Manager im Modus für eine unbeaufsichtigte Installation ausführen, indem Sie das Argument -silent an den Startbefehl launcher.bat (Windows) bzw. launcher.sh (Linux) für Installation Manager anhängen.
launcher.bat
-silent [argumente]
launcher.sh -nosplash -silent
[argumente]In der folgenden Tabelle werden die Argumente beschrieben, die mit dem Befehl für eine unbeaufsichtigte Installation verwendet werden:
| Argument | Beschreibung |
|---|---|
-input |
Gibt eine XML-Antwortdatei als Eingabe für Installation Manager an. Eine Antwortdatei enthält Befehle, die Installation Manager ausführt. |
-log |
(Optional) Gibt eine Protokolldatei an, die das Ergebnis der unbeaufsichtigten Installation aufzeichnet. Die Protokolldatei ist eine XML-Datei. |
Gehen Sie wie folgt vor, um Installation Manager im Modus für eine unbeaufsichtigte Installation auszuführen:
cd
C:\Programme\IBM\Installation Manager\eclipse
cd opt/IBM/InstallationManager/eclipse
. Beispiel: launcher.bat -silent -input c:\mylog\responsefile.xml -log c:\mylog\silent_install_log.xml
launcher.sh -nosplash -silent<name_der_antwortdatei> -log <pfad_und_name_der_protokolldatei>. Beispiel: launcher.sh -nosplash -silent -input /root/mylog/responsefile.xml -log /root/mylog/silent_install_log.xmlInstallation Manager wird im Modus für eine unbeaufsichtigte Installation ausgeführt; er liest die Antwortdatei und schreibt eine Protokolldatei in das angegebene Verzeichnis. Im Gegensatz zu einer Antwortdatei, die bei der Ausführung im Modus für eine unbeaufsichtigte Installation erforderlich ist, sind Protokolldateien optional.
Wenn Sie die Funktionen von Installation Manager für eine unbeaufsichtigte Installation verwenden möchten, müssen Sie eine Antwortdatei erstellen, die alle Befehle enthält, die Installation Manager ausführen muss. Es wird empfohlen, zur Erstellung einer Antwortdatei die Aktionen bei der Installation des IBM Rational Systems Developer-Pakets aufzuzeichnen. Sie können eine Antwortdatei jedoch auch manuell erstellen oder bearbeiten.
Für die Befehle in der Antwortdatei gibt es zwei Kategorien:
In der Regel geben Sie Benutzervorgaben mit Hilfe des Fensters 'Benutzervorgaben' an; darüber hinaus können Sie Benutzervorgaben (angegeben als Schlüssel) auch in einer Antwortdatei zur Verwendung bei einer unbeaufsichtigten Installation angeben.
Wenn Sie Benutzervorgaben in einer Antwortdatei definieren, sieht Ihr XML-Code ähnlich wie folgender aus:
<preference> name = "the key of the preference" value = "the value of the preference to be set" </preferences>
Mit Hilfe der folgenden Tabelle können Sie Schlüssel und deren zugeordnete Werte für Benutzervorgaben für eine unbeaufsichtigte Installation angeben:
Diese Referenztabelle enthält weitere Informationen zu den Befehlen für Antwortdateien, die während einer unbeaufsichtigten Installation verwendet werden.
Sie können auch die Attribute für den Bereinigungsmodus und die Annahme der Lizenzvereinbarung in die Antwortdatei aufnehmen.
Sie können das Attribut clean in einer Antwortdatei verwenden, damit die Funktionalität für die unbeaufsichtigte Installation Server- und Benutzervorgabeneinstellungen in der Benutzerschnittstelle von Installation Manager nicht beibehält. Für eine Ausführung im Bereinigungsmodus müssen Sie das folgende Attribut im Öffnungstag der Antwortdatei auf true setzen:
<agent-input clean="true">
Wenn Sie das Attribut 'clean' auf true setzen, werden bei der unbeaufsichtigten Installation die Server- und Benutzervorgabeneinstellungen nicht beibehalten; diese Einstellungen wirken sich nur auf die aktuelle Einstellung aus. Wenn Sie die Benutzerschnittstelle von Installation Manager nach der unbeaufsichtigten Installation anzeigen, beachten Sie, dass die Repositorys und andere in Ihrer Antwortdatei angegebenen Benutzereinstellungen auf der Seite für die Benutzervorgaben angezeigt werden. Diese Einstellungen werden nicht angezeigt, wenn Sie die unbeaufsichtigte Installation im Bereinigungsmodus ausführen.
Standardmäßig wird die Lizenz eines Installationspakets, unabhängig davon, um welchen Lizenztyp es sich handelt, bei der Verwendung von Installation Manager bei einer unbeaufsichtigten Installation akzeptiert. Wenn Sie nicht möchten, dass Lizenzvereinbarungen automatisch akzeptiert werden, können Sie im Element <agent-input> ein zusätzliches Attribut verwenden, mit dem die unbeaufsichtigte Installationsoperation automatisch fehlschlägt (<agent-input acceptLicense='false">). Wenn in dem Installationspaket, das Sie installieren, eine Lizenzvereinbarung enthalten ist, die akzeptiert werden muss, schlägt die unbeaufsichtigte Installationsoperation fehl.
Sie können eine XML-basierte Antwortdatei zum Angeben von vordefinierten Informationen verwenden, wie z. B. Benutzervorgaben für eine unbeaufsichtigte Installation, Repositorypositionen, Installationsprofile etc. Antwortdateien sind für Teams und Unternehmen hilfreich, die Installationspakete unbeaufsichtigt installieren und die Positionen und Benutzervorgaben für Installationspakete standardisieren möchten.
| Beispielantwortdatei |
|---|
<agent-input > <!-- add preferences --> <preference name="com.ibm.cic.common.core.preferences. http.proxyEnabled" value="c:/temp"/> <!-- create the profile if it doesn't exist yet --> <profile id="my_profile" installLocation="c:/temp/my_profile"></profile> <server> <repository location= "http://a.site.com/local/products/sample/20060615_1542/repository/"></repository> /server> <install> <offering profile= "my_profile" features= "core" id= "ies" version= "3.2.0.20060615"> </offering> /install> </agent-input> |
Mit Protokolldateien für die unbeaufsichtigte Installation können Sie die Ergebnisse einer Sitzung für eine unbeaufsichtigte Installation überprüfen.
Mit der Funktionalität für eine unbeaufsichtigte Installation wird eine XML-basierte Protokolldatei erstellt, die das Ergebnis der Ausführung einer unbeaufsichtigten Installation aufzeichnet (vorausgesetzt, der Pfad einer Protokolldatei wird mit -log <ihr_protokolldateipfad>.xml angegeben). Wenn Ihre Sitzung für eine unbeaufsichtigte Installation erfolgreich ist, enthält die Protokolldatei nur das Stammelement <result> </result>. Wenn allerdings Fehler bei der Installation auftreten, sind in der Protokolldatei der unbeaufsichtigten Installation Fehlerelemente mit Nachrichten ähnlich der folgenden enthalten:
<result> <error> Cannot find profile: profile id</error> <error> some other errors</error> </result> |
Eine detaillierte Analyse finden Sie in den Protokollen, die im Datenbereich von Installation Manager generiert werden. . Wenn Sie einen Befehl für Benutzervorgaben verwenden, können Sie den Datenbereich optional auf Ihre bevorzugte Position setzen (siehe Abschnitt zur Antwortdatei).
Verwenden Sie die Software IBM Packaging Utility zum Kopieren der Produktpakete in ein Repository, das auf einen Web-Server gestellt werden kann, der über HTTP oder HTTPS verfügbar ist.
Die Software 'Packaging Utility' befindet sich auf der Zusatz-CD (Auxiliary CD) für jede Plattform (Windows und Linux), die im Lieferumfang von Rational Systems Developer enthalten ist. Wenn Sie ein Repository, das ein Rational Systems Developer-Paket enthält, auf einen Server stellen möchten, der über HTTP oder HTTPS verfügbar ist, müssen Sie das Produktpaket mit Hilfe der Software 'Packaging Utility' von Rational Systems Developer in das Repository kopieren.
Mit diesem Dienstprogramm können Sie die folgenden Aufgaben ausführen:
Die vollständigen Anweisungen zur Verwendung des Tools finden Sie in der Onlinehilfe von Packaging Utility.
Die komprimierte Datei mit IBM Packaging Utility muss extrahiert werden, bevor sie zum Kopieren des Rational Systems Developer-Produktpakets verwendet werden kann.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Software
IBMPackaging Utility zu extrahieren:
PackagingUtility\PU_win32.zip
PackagingUtility/PU_linux.zipWenn Sie ein Repository auf einem HTTP- oder HTTPS-Server erstellen möchten, müssen Sie mit Hilfe von Packaging Utility das Produktpaket für Rational Systems Developer kopieren.
Beachten Sie, dass bei Verwendung dieser Methode nicht die optionale Software kopiert wird, die im Rational Systems Developer-Installationsimage enthalten ist. Nur die Rational Systems Developer-Dateien, die mit Hilfe von IBM Installation Manager installiert werden, werden kopiert.
Beachten Sie außerdem, dass bei Verwendung von Packaging Utility mehrere Produktpakete in einem einzigen Repositoryspeicherplatz kombiniert werden können. Weitere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe zu Packaging Utility.
Gehen Sie wie folgt vor, um Produktpakete mit Packaging Utility zu kopieren:
Hängen Sie das CD-Laufwerk an.
Da Sie die Rational Systems Developer-Installationsdateien jetzt mit Hilfe von Packaging Utility in ein Repository kopiert haben, können Sie das Repository auf einen Web-Server stellen und die Verzeichnisse und Dateien über HTTP verfügbar machen. (Das Repository kann auch auf ein Laufwerk mit allgemeiner Namenskonvention gestellt werden.)
Zur Verwaltung der Lizenzen für die installierten IBM Rational Software Development Platform-Produkte und die angepassten Pakete können Sie den Assistenten 'Lizenzen verwalten' und die zugehörigen Benutzervorgabenseiten verwenden. Im Assistenten 'Lizenzen verwalten' werden die Lizenztypen sowie Informationen zur Laufzeit der Lizenzen für jedes installierte Paket angezeigt.
Für Testversionen eines Angebots können Sie ein Upgrade auf lizenzierte Versionen durchführen, wofür Sie entsprechende Produktaktivierungskits importieren müssen. Sie können aber auch
IBMRationalCommon Licensing für Angebote mit Testlizenzen oder permanenten Lizenzen aktivieren, um von einem
Rational-Lizenzserver Floating-Lizenzschlüssel abzurufen.
Als Käufer von IBM Rational-Softwareprodukten können Sie eine von drei Produktlizenztypen auswählen: eine Lizenz für einen berechtigten Benutzer (Authorized User), eine Lizenz für einen berechtigten Benutzer für eine feste Laufzeit (Authorized User Fixed Term License, FTL) oder eine Floating-Lizenz. Welche Wahl für Ihr Unternehmen die beste ist, hängt davon ab, wie viele Personen das Produkt verwenden, wie oft diese Personen auf das Produkt zugreifen und welche Art von Kauf Sie für die Software bevorzugen.
Eine Lizenz für einen berechtigten Benutzer (Authorized User) von IBM Rational berechtigt eine bestimmte Einzelperson zur Verwendung des Rational-Softwareprodukts. Der Käufer muss eine Lizenz für einen berechtigten Benutzer (Authorized User) für jeden einzelnen Benutzer beschaffen, der auf irgendeine Art auf das Produkt zugreift. Eine Lizenz für einen berechtigten Benutzer (Authorized User) kann nicht erneut zugeordnet werden, außer der Käufer ersetzt den ursprünglichen Bevollmächtigten auf einer langfristigen oder permanenten Basis.
Wenn Sie zum Beispiel eine Lizenz für einen berechtigten Benutzer (Autorized User) kaufen, können Sie diese Lizenz einer bestimmten Einzelperson zuordnen, die dann das Rational-Softwareprodukt nutzen kann. Diese Lizenz für einen berechtigten Benutzer (Authorized User) berechtigt jedoch nicht eine zweite Person zur Nutzung des Produkts. Dies gilt auch dann, wenn die lizenzierte Einzelperson das Produkt nicht aktiv nutzt.
Eine Lizenz für einen berechtigten Benutzer für eine feste Laufzeit (Authorized User FTL) von IBM Rational berechtigt eine bestimmte Einzelperson zur Verwendung des Rational-Softwareprodukts für einen bestimmten Zeitraum (die Laufzeit). Der Käufer muss eine Lizenz für einen berechtigten Benutzer für eine fest Laufzeit (Authorized User FTL) für jeden einzelnen Benutzer beschaffen, der auf irgendeine Art auf das Produkt zugreift. Eine Lizenz für einen berechtigten Benutzer für eine feste Laufzeit (Authorized User FTL) kann nicht erneut zugeordnet werden, außer der Käufer ersetzt den ursprünglichen Bevollmächtigten auf einer langfristigen oder permanenten Basis.
Wenn Sie IBM darüber informieren, dass Sie die Lizenzlaufzeit nicht verlängern möchten, müssen Sie die Nutzung des Produkts beenden, wenn die Lizenz abläuft.
Eine Floating-Lizenz für IBM Rational ist eine Lizenz für ein einzelnes Softwareprodukt, das von mehreren Teammitgliedern gemeinsam genutzt werden kann. Die Gesamtzahl der gleichzeitigen Benutzer darf jedoch nicht die Anzahl der gekauften Floating-Lizenzen überschreiten. Wenn Sie zum Beispiel eine Floating-Lizenz für ein Rational-Softwareprodukt kaufen, kann jeder Benutzer in Ihrem Unternehmen zu jeder Zeit das Produkt nutzen. Wenn jedoch eine weitere Person auf das Produkt zugreifen möchte, muss diese warten, bis sich der aktuelle Benutzer abmeldet.
Zur Nutzung dieser Floating-Lizenzen müssen Sie Floating-Lizenzschlüssel beschaffen und auf einem Rational License Server installieren. Der Server antwortet auf die Zugriffsanforderungen der Endbenutzer auf dieLizenzschlüssel. Er gewährt einer Anzahl an gleichzeitigen Benutzern Zugriff auf das Produkt, die maximal der Anzahl der Lizenzen entspricht, die vom Unternehmen gekauft wurden.
Wenn Sie zum ersten Mal ein Rational-Softwareprodukt installieren oder eine Lizenz erweitern möchten, um das Produkt weiterhin verwenden zu können, können Sie die für Sie passende Option aus mehreren Optionen zur Aktivierung der Lizenzierung auswählen.
Die Lizenzen für die Rational Software Development Platform-Angebote werden auf zwei Arten aktiviert:
Produktaktivierungskits enthalten den permanenten Lizenzschlüssel für Ihr Rational-Testprodukt. Sie kaufen das Aktivierungskit, laden es auf die lokale Maschine herunter und importieren es anschließend, um die Lizenz für das Produkt zu aktivieren. Sie importieren das Aktivierungskit unter Verwendung von IBM Installation Manager in das Produkt.
Sie erhalten Floating-Lizenzschlüssel, installieren Rational License Server, und aktivieren Rational Common Licensing für das Produkt. Rational Common Licensing bietet Ihnen die folgenden Vorteile:
Weitere Informationen zur Beschaffung von Aktivierungskits und Floating-Lizenzen finden Sie in Lizenzen kaufen.
Sie können Lizenzinformationen zu Ihren installierten Paketen einschließlich Lizenztyp und Laufzeit, in IBM Installation Manager anzeigen.
Gehen Sie wie folgt vor, um Lizenzinformationen anzuzeigen:
Es werden der Paketanbieter, die aktuellen Lizenztypen sowie die Laufzeit für jedes installierte Paket angezeigt.
Nach dem Herunterladen eines Produktaktivierungskits müssen Sie das Kit von der Speicherposition für den Download mit Hilfe von IBM Installation Manager importieren.
Sie müssen das Aktivierungskit erwerben und auf eine Workstation herunterladen, auf die Sie zugreifen können.
Gehen Sie wie folgt vor, um ein Aktivierungskit zu importieren und den neuen Lizenzschlüssel zu aktivieren:
Das Produktunterstützungskit wird zusammen mit dem permanenten Lizenzschlüssel in das Produkt importiert. Der Assistent zum Verwalten von Lizenzen gibt an, ob der Importvorgang erfolgreich war.
Wenn Ihre Teamumgebung Rational Common Licensing unterstützt, können Sie Floating-Lizenzen für Ihr Produkt aktivieren und eine Verbindung zum Beschaffen eines Zugriffs auf die Floating-Lizenzschlüssel konfigurieren.
Weitere Informationen zu Lizenzserver, Lizenzschlüssel und
RationalCommon Licensing-Verwaltung finden Sie im License Management Guide.
Sie müssen die Verbindungsinformationen für den Lizenzserver von Ihrem Administrator beschaffen.
Gehen Sie wie folgt vor, um Floating-Lizenzen als Lizenztyp für angegebene Pakete zu aktivieren und die Verbindungen zum Lizenzserver zu konfigurieren:
Der Assistent zum Verwalten von Lizenzen gibt an, ob die Konfiguration der Floating-Lizenzen erfolgreich war.
Wenn Sie nun als nächstes das aktivierte Produkt öffnen, wird eine Verbindung zu dem Lizenzserver hergestellt, um einen Lizenzschlüssel aus dem Pool verfügbarer Floating-Lizenzschlüssel abzurufen.
Wenn Ihre aktuelle Produktlizenz bald abläuft oder Sie zusätzliche Lizenzen für Teammitglieder wünschen, können Sie Lizenzen erwerben.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Lizenzen zu erwerben und das Produkt zu aktivieren:
Optional können Sie zu Passport Advantage gehen und das Aktivierungskit für Ihr Produkt herunterladen. Nach dem Import des Aktivierungskits haben Sie die Möglichkeit, von einer Floating-Lizenz zu einer permanenten Lizenz zu wechseln. Diese Vorgehensweise empfiehlt sich, wenn Sie Ihren PC über längere Zeit offline nutzen.
Verwenden Sie den Assistenten 'Lizenzen verwalten' in
IBMInstallation Manager, wenn Sie das Aktivierungskit importieren oder die Unterstützung für Floating-Lizenzen für Ihr Produkt aktivieren möchten.
Wichtig: Optimale Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie vor der Arbeit mit Ihrem Rational-Produkt die Anzahl der Dateikennungen erhöhen, die für Rational Systems Developer verfügbar sind, da das Produkt mehr als die Standardobergrenze von 1024 Dateikennungen pro Prozess verwendet. (Für die Durchführung dieser Änderung ist wahrscheinlich ein Systemadministrator erforderlich.)
Gehen Sie mit erhöhter Vorsicht vor, wenn Sie die folgenden Schritte ausführen, um die Anzahl Dateikennungen unter Linux zu erhöhen. Wenn die Anweisungen nicht ordnungsgemäß befolgt werden, kann dies dazu führen, dass der Computer nicht ordnungsgemäß startet. Die optimalen Ergebnisse erhalten Sie, wenn Sie diese Prozedur von Ihrem Systemadministrator durchführen lassen.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Anzahl Dateikennungen zu erhöhen:
Wichtig: Wenn Sie die Anzahl der Dateikennungen erhöhen möchten, behalten Sie auf Ihrem Computer keine leere Datei mit der Bezeichnung 'initscript'. Falls dies vorkommen sollte, bootet Ihre Maschine nicht, wenn Sie sie beim nächsten Mal einschalten oder erneut starten.
Im folgenden Beispiel für die Datei 'limits.conf' werden zunächst Grenzwerte für alle Benutzer vorgegeben und anschließend für verschiedene Benutzer unterschiedliche Grenzwerte festgelegt. In diesem Beispiel wird angenommen, dass in Schritt 4 für die Deskriptoren der Wert 8192 eingestellt wurde.
Beachten Sie, dass das Sternsymbol * oben im Beispiel zunächst die Grenzwerte für alle Benutzer festlegt. Diese Grenzwerte liegen unter den anschließend angegebenen Grenzwerten. Für den Root ist eine höhere Anzahl zulässiger, geöffneter Deskriptoren angegeben, während diese Anzahl für user1 zwischen diesen beiden Grenzwerten liegt. Stellen Sie sicher, dass Sie die in Datei 'limits.conf' enthaltene Dokumentation lesen und verstehen, bevor Sie Änderungen vornehmen.
Weitere Informationen zum Befehl 'ulimit' finden Sie auf der Man-Page für 'ulimit'.
Rational Systems Developer kann in der Desktopumgebung oder über eine Befehlszeilenschnittstelle gestartet werden.
Klicken Sie auf Start -> Programme -> <paketgruppenname
> -> IBM Rational Systems Developer -> IBM Rational Systems Developer. Klicken Sie zum Beispiel auf Start -> Programme -> IBM
Software Development Platform -> IBM Rational Systems Developer -> IBM Rational Systems Developer.
Gehen Sie wie folgt vor, um Rational Systems Developer über eine Befehlszeile zu starten:
<produktinstallationsverzeichnis>\eclipse.exe -product com.ibm.rational.rsd.product.ide
<produktinstallationsverzeichnis>/eclipse -product com.ibm.rational.rsd.product.ideMit dem Assistenten 'Pakete ändern' in IBM Installation Manager können Sie die Sprache und die Komponentenauswahl eines installierten Produktpakets ändern.
Standardmäßig ist ein Internetzugang erforderlich, es sei denn, Ihre Repository-Benutzervorgabe verweist auf eine lokale Aktualisierungssite. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Hilfe zu Installation Manager.
Gehen Sie wie folgt vor, um ein installiertes Produktpaket zu ändern:
Sie haben die Möglichkeit, Aktualisierungen für Pakete zu installieren, die mit IBM Installation Manager installiert wurden.
Standardmäßig ist ein Internetzugang erforderlich, es sei denn, Ihre Repository-Benutzervorgabe verweist auf eine lokale Aktualisierungssite. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Hilfe zu Installation Manager.
Gehen Sie wie folgt vor, um nach Paketaktualisierungen zu suchen und diese zu installieren:
Mit der Option 'Pakete deinstallieren' in Installation Manager können Sie Pakete in einer einzigen Installationsposition deinstallieren. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, alle installierten Pakete in einer beliebigen Installationsposition zu deinstallieren.
Zum Deinstallieren der Pakete müssen Sie sich am System anmelden und dazu den Benutzeraccount verwenden, den Sie zum Installieren der Produktpakete verwendet haben.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Pakete zu deinstallieren:
Die folgende Zusatzsoftware ist im Rational Systems Developer-Installationsimage enthalten:
Rational ClearCase LT ist ein Konfigurationsverwaltungstool für kleine Projektteams. ClearCase LT ist Teil der IBM Rational ClearCase-Produktfamilie, die sowohl in kleinen Projektarbeitsgruppen als auch in verteilten, globalen Unternehmen eingesetzt werden kann.
Im Lieferumfang der Installationsmedien ist Rational ClearCase LT Version 7.0.0.0 enthalten. Dieses Programm wird separat von Rational Systems Developer installiert.
Wenn ClearCase LT bereits auf der Workstation installiert ist, können Sie möglicherweise ein Upgrade auf die aktuelle Version durchführen. Informationen zur Durchführung von Upgrades von früheren Versionen finden Sie in der Installationsdokumentation von ClearCase LT.
Zur Aktivierung von Rational Systems Developer für ClearCase LT müssen Sie den Rational ClearCase SCM-Adapter installieren. Diese Komponente ist bei der Installation von Rational Systems Developer standardmäßig ausgewählt; falls sie nicht ausgewählt wurde, können Sie die Komponente später unter Verwendung des Assistenten 'Pakete ändern' in IBM Installation Manager installieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Installationen ändern.
Der Rational ClearCase SCM-Adapter muss aktiviert werden, bevor Sie mit ihm arbeiten können. Weitere Informationen darüber, wie Sie den Adapter aktivieren und mit ihm arbeiten können, finden Sie in der Onlinehilfe.
Vollständige Anweisungen zur Installation von Rational ClearCase LT finden Sie in der Installationsdokumentation auf den ClearCase LT-Installationsmedien. Außerdem wird dringend empfohlen, die Release-Informationen für ClearCase LT zu lesen, bevor Sie das Produkt installieren.
Ein Teil der Dokumentation ist in Form von Acrobat PDF-Dateien vorhanden. Zum Öffnen der Dateien benötigen Sie die Adobe Reader-Software, die Sie unter http://www.adobe.com/products/acrobat/readstep2.html herunterladen können.
Die Installationsanweisungen und die Release-Informationen können über den
LT-Installationsassistenten angezeigt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Installation von Rational ClearCase LT starten.
Öffnen Sie auf der ersten
ClearCase LT-Installations-CD (oder
im Plattenverzeichnis für ein elektronisches Image) die Datei doc\books\install.pdf. IBM Rational ClearCase, ClearCase
MultiSite, and ClearCase LT Installation and Upgrade Guide, Version
7.0 (Windows) wird geöffnet.
Anweisungen für das Download von IBM Rational ClearCase,
ClearCase MultiSite, and ClearCase LT Installation Guide, 7.0, Linux and UNIX, finden Sie unter http://www-1.ibm.com/support/docview.wss?uid=pub1gi11636.
IBM Rational ClearCase, ClearCase MultiSite, and ClearCase LT
Installation and Upgrade Guide, Version 7.0 (Linux) wird geöffnet.Sie können die Installationsanweisungen und die Release-Informationen für Rational ClearCase LT auch aus dem IBM Publications Center herunterladen.
| Dokument | Veröffentlichungsnummer |
|---|---|
| IBM Rational ClearCase, ClearCase MultiSite, and ClearCase LT Installation and Upgrade Guide (Windows) | GI11-6365-00 |
| IBM Rational ClearCase, ClearCase MultiSite, and ClearCase LT Installation and Upgrade Guide (UNIX) | GI11-6366-00 |
| IBM Rational ClearCase LT Release Notes | GI11-6369-00 |
Die Installationsanweisungen in diesem Abschnitt helfen Ihnen dabei, den Installationsprozess fürRational ClearCase LT zu starten. Bei der Installation des Produkts benötigen Sie als Referenz die vollständigen Installationsanweisungen, die im Installationshandbuch von Rational ClearCase LT enthalten sind. Es wird dringend empfohlen, vor der Installation auch die Release-Informationen zu lesen.
Befolgen Sie die Anweisungen im Installationsassistenten, um die Installation durchzuführen.
Wenn Rational Systems Developer auf demselben Computer wie Rational ClearCase LT installiert ist, müssen Sie die Rational ClearCase LT-Lizenzierung nicht konfigurieren. Wenn Sie Rational ClearCase LT jedoch ohne Rational Systems Developer installieren, müssen Sie die ClearCase LT-Lizenzierung konfigurieren.
Weitere Details zur Konfiguration der Lizenzierung finden Sie im Installationshandbuch zu
ClearCaseLT.
(C) Copyright IBM Corporation 2005, 2006. All rights reserved.
(C) Copyright IBM Deutschland GmbH 2004, 2006. Alle Rechte vorbehalten.
Die vorliegenden Informationen wurden für Produkte und Services entwickelt, die auf dem deutschen Markt angeboten werden. Möglicherweise bietet IBM die in dieser Dokumentation beschriebenen Produkte, Services oder Funktionen in anderen Ländern nicht an. Informationen zu den gegenwärtig im jeweiligen Land verfügbaren Produkten und Services sind beim IBM Ansprechpartner erhältlich. Hinweise auf IBM Produkte, Programme oder Services bedeuten nicht, dass nur IBM Produkte, Programme oder Services verwendet werden können. Anstelle der IBM Produkte, Programme oder Services können auch andere ihnen äquivalente Produkte, Programme oder Services verwendet werden, solange diese keine gewerblichen Schutzrechte von IBM verletzen. Die Verantwortung für den Betrieb von Fremdprodukten, Fremdprogrammen und Fremdservices liegt beim Kunden.
Für in diesem Dokument beschriebene Erzeugnisse und Verfahren kann es IBM Patente oder Patentanmeldungen geben. Mit der Auslieferung dieses Handbuchs ist keine Lizenzierung dieser Patente verbunden. Lizenzanfragen sind schriftlich und auf Englisch an folgende Adresse zu richten:
Trotz sorgfältiger Bearbeitung können technische Ungenauigkeiten oder Druckfehler in dieser Veröffentlichung nicht ausgeschlossen werden. Die Angaben in diesem Handbuch werden in regelmäßigen Zeitabständen aktualisiert. Die Änderungen werden in Überarbeitungen bzw. neuen Editionen der Veröffentlichung bekannt gegeben. IBM kann ohne weitere Mitteilung jederzeit Verbesserungen und/oder Änderungen an den in diesem Dokument beschriebenen Produkten und/oder Programmen vornehmen.
Verweise in dieser Veröffentlichung auf Websites anderer Anbieter dienen lediglich als Benutzerinformationen und stellen keinerlei Billigung des Inhalts dieser Websites dar. Das über diese Websites verfügbare Material ist nicht Bestandteil des Materials für dieses IBM Produkt und die Verwendung dieser Websites geschieht auf eigene Verantwortung.
Lizenznehmer des Programms, die Informationen zu diesem Produkt wünschen mit der Zielsetzung: (i) den Austausch von Informationen zwischen unabhängigen, erstellten Programmen und anderen Programmen (einschließlich des vorliegenden Programms) sowie (ii) die gemeinsame Nutzung der ausgetauschten Informationen zu ermöglichen, wenden sich an folgende Adresse:
Die Bereitstellung dieser Informationen kann unter Umständen von bestimmten Bedingungen - in einigen Fällen auch von der Zahlung einer Gebühr - abhängig sein.
Die Lieferung des in dieser Dokumentation aufgeführten Lizenzprogramms sowie des zugehörigen Lizenzmaterials erfolgt im Rahmen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der IBM, der Internationalen Nutzungsbedingungen der IBM für Programme oder einer äquivalenten Vereinbarung.
Alle Informationen zu Produkten anderer Anbieter stammen von den Anbietern der aufgeführten Produkte, deren veröffentlichten Ankündigungen oder anderen allgemein verfügbaren Quellen. IBM hat diese Produkte nicht getestet und kann daher keine Aussagen zu Leistung, Kompatibilität oder anderen Merkmalen in Bezug auf Produkte anderer Hersteller als IBM machen. Fragen hinsichtlich des Leistungsspektrums von Produkten anderer Hersteller als IBM sind an den jeweiligen Hersteller des Produkts zu richten.
Folgende Namen sind in gewissen Ländern Marken oder eingetragene Marken von International Business Machines Corporation.
Intel, Itanium und Pentium sind in gewissen Ländern Marken oder eingetragene Marken von Intel Corporation oder deren Tochtergesellschaften.
Java und alle Java-basierten Marken sind in gewissen Ländern Marken von Sun Microsystems, Inc.
Linux ist in gewissen Ländern eine Marke von Linus Torvalds.
Microsoft und Windows sind in gewissen Ländern Marken von Microsoft Corporation.
UNIX ist in gewissen Ländern eine eingetragene Marke von The Open Group.
Andere Namen von Unternehmen, Produkten und Services können Marken oder Servicemarken anderer Unternehmen sein.