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Lerneinheit 3.2: Assoziationen in verknüpfbaren Entwicklungsdomänen erstellen

In dieser Lerneinheit wird eine Assoziation zwischen einer Anwendungsfallanforderung und einer Java-Klasse erstellt.

In für Verknüpfungen verfügbaren Entwicklungsdomänen, z. B. Java und J2EE, können Systemarchitekten und Entwicklungsmanager Assoziationen zu Anforderungen erstellen. Diese Assoziationen stellen eine funktionelle Berücksichtigung aller Anforderungen innerhalb eines Entwicklungsprojekts sicher. Entwickler können anschließend von ihren Entwicklungsartefakten zu Anforderungen in Rational RequisitePro navigieren und sich über den vollständigen Text informieren, der zu den jeweiligen Anforderungen gehört. Dies stellt eine umfassende Transparenz und Präsenz der Entwicklungsziele sicher.

Diese Assoziationen sind standardmäßig als indirekte Assoziationen konfiguriert. Eine Proxy-Anforderung für das Entwicklungsartefakt wird in RequisitePro erstellt. Die Tracefähigkeit wird in RequisitePro zwischen dem Proxy und der spezifischen Anforderung eingerichtet.

In dieser Lerneinheit werden Sie zunächst ein Java-Projekt und anschließend eine Assoziation zwischen einer Anwendungsfallanforderung und einer Java-Klasse erstellen. In einem J2EE-Projekt können Sie z. B. Anwendungsfall- oder Funktionsanforderungen zu EJB JARs, Session-Beans, BMP-Beans, nachrichtengesteuerten J2EE-Beans, Web-Services, Servlets und anderen J2EE-Entwicklungsartefakten zuordnen.

Untersuchen Sie zunächst die Anwendungsfallanforderungen des Projekts:

  1. Erweitern Sie in der Sicht Anforderungsexplorer den Ordner Use Cases und dann den Ordner Purchase CD. In einem realistischen Szenario würden Sie sich nun anhand des Microsoft Word-Anforderungsdokuments über den Basisfluss des Anwendungsfalls informieren und anschließend wie für das Verhalten des Anwendungsfalles erforderlich mehrere Java-Klassen zuordnen.
  2. Unterhalb des Basisflusses ist, wie Sie bemerken werden, ein Alternativfluss für den Anwendungsfall (INVALID SHOPPER ID) verfügbar.
Um den Rahmen des Lernprogramms nicht zu sprengen, werden Sie in dieser Lerneinheit einfachheitshalber lediglich eine einzige Java-Klasse erstellen und diese Klasse dem Alternativfluss für den Anwendungsfall zuordnen.

Java-Projekt und -Klasse erstellen

Erstellen Sie ein einfaches Projekt, einen Ordner und eine Klasse, um später eine Assoziation zu einem Entwicklungsartefakt erstellen zu können:

  1. Klicken Sie auf Datei > Neu > Projekt.
  2. Klicken Sie im Assistenten für neue Projekte auf den Eintrag für Java-Projekte und anschließend auf Weiter.
  3. Geben Sie als Namen für das Projekt die Bezeichnung My Java Project ein, und klicken Sie auf Fertig stellen.
  4. Klicken Sie auf Nein, wenn Sie dazu aufgefordert werden, die Java-Perspektive zu öffnen.
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf My Java Project und klicken Sie anschließend auf Neu > Ordner, um einen Ordner für Klassen zu erstellen.
  6. Geben Sie im Fenster Neuer Ordner den Ordnernamen classes ein, und klicken Sie auf Fertig stellen.
  7. Klicken Sie auf den Knopf Domänenspezifische Linking-Sichten anzeigen und anschließend auf Java. Das Fenster Paketexplorer wird angezeigt.
  8. Erweitern Sie in der Sicht Paketexplorer den Eintrag My Java Project, und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner classes.
  9. Klicken Sie auf Neu > Andere > Klasse > Weiter.
  10. Geben Sie als Klassennamen die Bezeichnung FailedAuthentication ein, und klicken Sie auf Fertig stellen.

Klassen zu Anwendungsfallanforderungen zuordnen

Fügen Sie die neue Java-Klasse zur Verknüpfungszwischenablage hinzu, und erstellen Sie dann eine Verknüpfung zwischen dem Anwendungsfall und der Klasse. Überprüfen Sie die sich ergebende Proxy-Anforderung und Tracefähigkeit.

  1. Klicken Sie in der Sicht Paketexplorer mit der rechten Maustaste auf die Klasse FailedAuthentication, und klicken Sie dann auf Verknüpfbarkeit > Zur Verknüpfungszwischenablage hinzufügen.
  2. Erweitern Sie in der Sicht Anforderungsexplorer die Ordner Use Cases und Purchase CD, und klicken Sie anschließend mit der rechen Maustaste auf den Anwendungsfall INVALID SHOPPER ID.
  3. Klicken Sie auf Verknüpfbarkeit und anschließend auf den Eintrag zum Erstellen einer Verknüpfung zu 'FailedAuthentication.java'.
  4. Blättern Sie in der Sicht Anforderungsexplorer zum Ordner Eclipse Element Proxies, und erweitern Sie diesen Eintrag.
  5. Erweitern Sie den Ressourcenordner und den Ordner My Java Project.
  6. Wählen Sie den Proxy für die Java-Klasse aus.
  7. Klicken Sie auf die Sicht Anforderungs-Trace, und klicken Sie dann auf das Symbol für Trace von , um die Tracefähigkeit vom Klassen-Proxy zur Anwendungsfallanforderung zu überprüfen.
In dieser Lerneinheit haben Sie sich mit dem Basisfluss und dem Alternativfluss einer Anwendungsfallanforderung befasst. Sie haben ein Java-Projekt und eine Klasse erstellt. Dann haben Sie den Anwendungsfall des Alternativflusses mit der Java-Klasse verknüpft. Am Ende der Lerneinheit haben Sie die als Ergebnis erzeugte Proxy-Anforderung und ihre Tracefähigkeit angezeigt.
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